Kvelertak in Roskilde 2013

Moin Moin!
Dazu kann ich tatsächlich gar nicht mehr viel sagen… der Sänger ist mit einer Eule auf dem Kopf aufgetreten, zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon keine Fragen mehr. Für mich persönlich war die Mischung aus AC/DC, den Scorpions, gekoppelt mit ein bisschen Glam-Rock und Metal Gitarre nicht das Wahre. Sorry an alle Fans! Aber, sie haben wirklich über eine Stunde gerockt und was wirklich richtig cool war, der Sänger und zwei Gitarristen haben sich in die Menge geworfen, obwohl Crowd-Surfing in Roskilde seit dem Unfall mit Todesfolge im Jahre 2000 verboten ist. Vollster Respekt dafür!
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Von lecker bis skurril, Roskilde 2013

Moin Moin!
Für den gemeinen Roskilde Besucher wird neben der Musik wirklich unheimlich viel geboten. Es gibt so viele unterschiedliche Essensstände, dass man die nicht alle während des Festivals schaffen kann. Von Hausmannskost, über Hot Dogs, Bagel, Buger, Pizza und Thai bleibt wirklich kein Wunsch offen. Es gibt frischen leckeren Kaffee, frische belegte Brötchen, einen Supermarkt und wer Bock hat, kann für ein kleines Geld selber kochen. Mein persönliches Highlight ist allerdings, dass es das Tuborg-Roskilde Editionsbier palettenweise eisgekühlt gibt. Sensationell!

Das Zusammenspiel der Menschen, die hier arbeiten und denen die hier feiern, ist extrem friedlich und extrem gut organisiert. Da kann sich tatsächlich das ein, oder andere Festival eine dicke Scheibe von abschneiden. Den einzigen Wermutstropfen, den ich sehe ist die unglaubliche Ansammlung von Müll auf den gigantischen Zeltflächen. So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Gut aber, dass vieles davon von den Abreisenden tatsächlich eingesammelt, aber das Geruchskino und der Lautstärkepegel ist schon extrem. Optisch findet sich hier auch alles wieder, von onduliert, bis abgerissen… Ich habe Menschen gesehen, die Stoffaffen um den Hals und ganze Stoffpferde auf dem Rücken tragen, im Trend liegt neben den Gummistiefeln sicher auch die Vielfalt an Ganzkörper-Tierkostümen. Hier treffen Hasen auf Bären und Tiger auf Pokemons. Alles in allem – es ist auf jeden Fall eine Reise wert! Und zwar in jeder Hinsicht.

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Teil 2 am Tag des Metal mit Anaal Nathrakh, Roskilde machts möglich

Moin Moin!
Ich würde ja sagen Nomen est Omen, wenn ich nur wüsste was das heißen soll. Aber – es kam wie ich es erwartet hatte. Eine Art Turboboost von vorne, der sich anfühlt, als würde man selber im Windkanal stehen. Hammer! Das war, glaub ich, das lauteste, was ich je gehört habe. Danke Anaal Nathrakh, seither sitzt das Haar wieder.

Der Tag des Metal – Tagesstart mit Hatebreed

Moin Moin,
es kann ja bald nichts Schöneres geben als mit Hatebreed in den Tag zu starten! Hatebreed stammen aus Conneticut und sind seit 1994 am Start. Empfangen wurde die Menge von dem mega-sympathischen Sänger Jamey Jasta, der offensichtlich ausgesprochen ergriffen war von der Dynamik des Publikums. Die Musik ist schnell, laut und direkt auf den Punkt. Eine gelungene Mischung aus Hardcore, Heavy Metal, Crossover und Hardcore Punk. Mich haben sie total gepackt und mitgerissen. Allerdings ist die Ausbeute an unterschiedlichen Styles quasi nicht vorhanden, denn ich muss schon sagen, dass das Gros der Metalgemeinde doch relativ unauffällig gekleidet ist, zumindest hier.
Ich werde euch später noch ein bisschen zu dem ganzen Drum-herum berichten.
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StyleDelMundo bei Kreator

Moin Moin!
Ich bin euch noch einen kleinen Bericht von Freitag abend schuldig 🙂
An sich ist Kreator nicht so mein Fall, aber ich hatte Lust mir das Spektakel mal anzusehen und ich muss wirklich sagen, ich habe mich extrem gut unterhalten gefühlt. Alles wie es sich gehört: tausende schwarzgekleidete, langhaarige Menschen, ein pompöses Bühnenbild, schrammelige Gitarren, gekrönt von ordentlich Schlagzeug und Langhaargezottel. Herrlich! Als Live-Band finde ich die echt sehenswert und könnte zum Wiederholungstäter werden. Das war nach Rihanna genau das richtige Kontrastprogramm, um den Freitag perfekt zu beschließen.